Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus führen zwei Referentinnen in einer 11. Klasse der FOS/BOS Friedberg ein medienpädagogisches Projekt durch. Ziel ist es, junge Erwachsene für Rassismus, insbesondere Mikrorassismus, zu sensibilisieren sowie demokratische Selbstwirksamkeit zu stärken und für antidemokratische Gefährdungen zu sensibilisieren. Die Schüler*innen erhalten zunächst eine fachliche Einführung in die Themen Rassismus erkennen, strukturelle und alltägliche Diskriminierung, Zivilcourage sowie demokratische Handlungsmöglichkeiten. Anschließend arbeiten sie in Kleingruppen und entwickeln eigenständig mediale Beiträge wie Kurzfilme, Clips, Podcasts oder Plakate. In diesen Beiträgen setzen sie sich kritisch mit eigenen Haltungen auseinander, beziehen Stellung zu gesellschaftlichen Entwicklungen und reflektieren ihre Verantwortung als Teil einer demokratischen Gesellschaft. Der Fokus liegt auf selbstständigem Arbeiten, kreativer Umsetzung und der Förderung von Urteils- und Handlungskompetenz.
Die Referentinnen: Miriam Artmann ist künstlerische Produzentin mit Schwerpunkt auf Theater, Audio und Video. Seit 4 Jahren arbeitet sie als freie Medienpädagogin. Sie führt die Jugendlichen ins Thema ein, unterstützt bei der Ideenentwicklung und begleitet bei der Videoproduktion. Helene Schönfeld ist Kommunikationsdesignerin und Musikproduzentin. Seit 2 Jahren arbeitet sie als freie Medienpädagogin. Sie unterstützt die Jugendlichen bei der Erstellung von Audiotracks und Grafikprodukten.
Die Ergebnisse des Workshops sind auf dem Instagram-Kanal der FOSBOS einsehbar: fosbosfriedberg