Was ist die Partnerschaft für Demokratie im Wittelsbacher Land?
Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ (gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend) unterstützt in ganz Deutschland Städte, Gemeinden und Landkreise dabei, im Rahmen von lokalen Partnerschaften für Demokratie Handlungskonzepte zur Förderung von Demokratie und Vielfalt und gegen Extremismus zu entwickeln und umzusetzen.
Die Partnerschaft für Demokratie (PfD) im Wittelsbacher Land hat sich im Frühjahr 2025 gegründet. Sie hat folgenden Aufbau:
Das Federführende Amt (FA) übernimmt das Verwaltungshandeln. Es ist zuständig für die Beantragung der Bundesmittel, deren Weiterleitung und die ordnungsgemäße Verwendung und Abrechnung der Fördergelder. Das Federführende Amt übernimmt das Landratsamt Aichach-Friedberg.
Der Wittelsbacher Land Verein hat – als zivilgesellschaftliche Organisation – die Koordinierungs- und Fachstelle (KuF) übernommen. Die KuF ist zuständig für die Gesamtkoordination des Projektes „Demokratie leben!“ im Landkreis, in Zusammenarbeit mit dem FA, dem Bündnis für Demokratie und dem Jugendkreistag. Die KuF übernimmt die inhaltlich-fachliche Beratung von Interessierten, die Einzelmaßnahmen umsetzen (wollen), und begleitet diese bei der Antragsstellung. Sie ist außerdem zuständig für die Öffentlichkeits- und lokale Vernetzungsarbeit sowie für die Umsetzung eigener Projekte.
Das Bündnis für Demokratie ist das zentrale Gremium der Partnerschaft für Demokratie und setzt sich aus XX stimmberechtigten Mitgliedern zusammen. Es ist ein breiter Zusammenschluss aller wichtigen zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure, die sich demokratisch im Wittelsbacher Land engagieren. Das Bündnis ist für die strategische Planung und Organisation der PfD zuständig und entwickelt auf der Basis einer Situations- und Ressourcenanalyse ein kommunales Handlungskonzept. Es prüft die beantragten Einzelprojekte und spricht eine Förderempfehlung aus.
Der Jugendkreistag (JKT) setzt sich zusammen aus knapp 30 Vertreterinnen und Vertretern der weiterführenden Schulen im Landkreis. Er soll junge Menschen an der PfD beteiligen und ihre Fähigkeit zur Mitbestimmung stärken. Der JKT ist verantwortlich für ein eigenes Budget. Er kann sowohl eigene Projekte initiieren als auch Projektanträge von Jugendlichen für Jugendliche fördern. Weitere Informationen zum Jugendkreistag gibt’s hier.
Die Partnerschaften für Demokratie in Bayern kooperieren zudem miteinander, stehen in regelmäßigem Austausch und nehmen an Vernetzungstreffen teil. Diese werden vom Landes-Demokratiezentrum organisiert.